Grundlagen zu sicheren Verbindungen und Zertifikaten
SEAL Systems bietet mit aktuellen Versionen die standardmäßige Verschlüsselung von Verbindungen an.
Für eine sichere Verbindung zwischen den Systemen wird ein Zertifikat benötigt. Dieses Zertifikat ist kundenseitig bereitzustellen (oft gibt es eine Zertifizierungsstelle bei Ihnen im Haus) und in den entsprechenden Verzeichnissen abzulegen.
Bei Fragen unterstützt Sie gerne Ihr SEAL Projektingenieur.
Hier ein Ablauf eines solchen gesicherten Verbindungsaufbaus
Der Client fragt beim Server den Verbindungsaufbau an.
Als Antwort sendet der Server das Zertifikat an den Client.
Der Client prüft das Zertifikat auf Vertrauenswürdigkeit (Ablaufdatum, Zertifikatskette mit vertrauenswürdigem Root-Zertifikat etc.) und auf Übereinstimmung mit dem Servernamen.
Dann sendet der Server dem Client den Public Key.
Jetzt handeln Server und Client die Art der Verschlüsselung aus.
Als nächstes verschlüsselt der Client den Session Key mit Hilfe des Public Keys des Servers und sendet die verschlüsselten Daten zurück zum Server.
Der Server entschlüsselt die Nachricht des Clients mit Hilfe seines Private Keys. Die gesicherte Verbindung ist jetzt aufgebaut und der Client und der Server verwenden den Session Key um Nachrichten zu ver- und entschlüsseln.
Lokationen der Zertifikate auf dem SEAL Server
Apache: Ersetzen Sie auf den entsprechenden Servern die bestehenden Apache-Zertifikatsdateien seal.crt und seal.key unter ..\server\web\apache\conf mit Ihren neuen Zertifikatsdateien.
JBoss: Ersetzen Sie auf den entsprechenden Servern die bestehenden JBOSS-Zertifikatsdateien seal.crt und seal.key unter $SEAL_CUSTOMDIR/server/jboss/conf/ssl mit Ihren neuen Zertifikatsdateien.
OCON (self-signed-certificate): Für den Betrieb des OCON-Clients direkt auf dem Server muss der Import Ihres Kunden-Root-Zertifikats in die JRE durchgeführt werden.
Hierfür kann das Script import_cert_jre.pl verwendet werden, welches über eine SEAL Shell aufgerufen werden kann. Für den Betrieb des OCON-Clients auf einem anderen Rechner muss der Import Ihres Kunden-Root-Zertifikats in die dortige JRE durchgeführt werden.